Was ist ein Handrückenscanner?
Ein Handrückenscanner (auch Wearable Scanner oder Back-of-Hand Scanner) ist ein kompakter Barcode-Scanner, der auf dem Handrücken getragen wird, befestigt an einem Handschuh oder Armband. Im Gegensatz zu klassischen MDE-Geräten haben Mitarbeiter beide Hände frei, was Prozesse in der Intralogistik deutlich beschleunigt. In Kombination mit mobilen SAP Apps werden Mitarbeiter direkt auf dem Handrücken durch Arbeitsanweisungen geführt.
Wie funktioniert ein Handrückenscanner?
Der Scanner liest Barcodes und QR-Codes beim Vorbeiführen der Hand am Etikett. Ein kleines Display zeigt relevante Informationen aus dem angebundenen System, zum Beispiel SAP EWM oder SAP WM. Jeder Scanvorgang wird in Echtzeit durch optisches, akustisches und haptisches Feedback bestätigt.
Typische Einsatzbereiche in der Intralogistik
Handrückenscanner werden überall dort eingesetzt, wo Mitarbeiter gleichzeitig scannen und mit beiden Händen arbeiten müssen:
- Kommissionierung (handsfree)
- Inventur
- Verpackung
- Be- und Entladung von Routenzügen
- Instandhaltung
Vorteile gegenüber klassischen MDE-Geräten
- Beide Hände frei: Mitarbeiter können gleichzeitig scannen und greifen, ohne das Gerät abzulegen.
- Geringes Gewicht: Moderne Modelle wiegen unter 50 Gramm, deutlich weniger ermüdend als klassische Handhelds.
- Höhere Geschwindigkeit: Bis zu vier Scans pro Sekunde und 6.000 Scanzyklen pro Akkuladung.
- Weniger Fehler: Direktes Echtzeit-Feedback reduziert Fehlscans und Falschbuchungen.
- SAP-Integration: Über mobile SAP Apps direkt mit SAP EWM oder WM verbunden.
Fazit
Handrückenscanner beschleunigen Lagerprozesse und entlasten Mitarbeiter spürbar. Den größten Mehrwert bringen sie in Kombination mit mobilen SAP Apps, die Arbeitsanweisungen und Buchungen direkt auf den Handrücken bringen.

