FlexGuide4 Release Notes v2.14

Flexus Redaktion

11. August 2026

FlexGuide4 Release 2.14

Release 2.14 bringt einen umfangreichen Ausbau der Funktionen für mobile Roboter sowie zahlreiche Verbesserungen an den täglichen Arbeitsbereichen des FlexGuide4.

Erstmals steht ein vollständiges Evakuierungsmanagement zur Verfügung: Im Evakuierungsfall fahren alle mobilen Roboter automatisch auf den nächstgelegenen freien Evakuierungsplatz, wobei bereits beladene Aufträge erhalten bleiben, und über eine neue Konfigurationsseite lassen sich Verhalten und Status zentral steuern.

Die Verkehrssteuerung mobiler Roboter wurde spürbar robuster: Deadlocks und Livelocks werden nun aufgelöst, und pausierte, offline stehende oder manuell verschobene Roboter sperren jetzt zuverlässig den von ihnen physisch belegten Bereich, auch wenn sie nicht exakt auf einem Knoten stehen. Im Layout-Bereich ermöglichen layoutübergreifende Transporte über neue Transferplätze die Abbildung mehrerer Stockwerke, und der LIF-Import wurde deutlich ausgebaut – unter anderem werden Knotennamen übernommen und im Frontend angezeigt sowie ein LIF-Export bereitgestellt.

Die Fahrauftragsübersicht lässt sich jetzt um die Materialbezeichnung erweitern und nach Materialnummer sowie Platzhalter-Plätzen filtern. Für die SAP-Anbindung steht als Alternative zur Standard-API eine eigene Flexus-EWM-API mit flexibleren, kundenspezifischen Ableitungen bereit. Die mobilen Dialoge unterstützen nun einen Dark Mode, und im Rollen- und Rechtebereich sind unter anderem ein reiner Lesezugriff für die API sowie das direkte Abmelden von Bedienern durch den Leitstand hinzugekommen.

Breaking Changes

Product Settings

  • Bei den Webhook-Bedingungen wurden die veralteten (deprecated) Schlüsselnamen entfernt; ab diesem Release stehen ausschließlich die neuen Feldnamen zur Verfügung. Kunden, die in ihren Webhooks noch die alten Schlüssel verwenden, müssen ihre Konfiguration vor dem Update anpassen, da die betroffenen Webhooks sonst nicht mehr ausgelöst werden.

VDA5050

  • VDA5050-Orders enthalten nun die originalen Edge-IDs aus der importierten LIF-Datei anstatt einer selbst zusammengesetzten Kanten-ID. Da die Edge-IDs aus der LIF bislang nicht gespeichert wurden, müssen Kunden, die die korrekten Edge-IDs benötigen, ihre LIF-Datei nach dem Update einmalig neu importieren.

Order Management

  • Die Erfassung des Änderungsprotokolls für Fahraufträge (Change-Tracking) wurde auf Version 2 des SAP-Plugins umgestellt, das Änderungen direkt auf Datenbankebene erfasst und laut Hersteller einfache Änderungen etwa 2-3x schneller verarbeitet. Da sich die Erfassung technisch grundlegend ändert, sollten bestehende Auswertungen bzw. Integrationen des Änderungsprotokolls geprüft werden.

Neue Features

SAP

  • Behoben wurde ein Fehler, bei dem ein Fahrauftrag mit Bezug auf ein EWM-Blocklager nach dem Parken auf einem Zwischenzielplatz beim erneuten Zuweisen und Scannen der HU einen Fehler auslöste; der Folge-Fahrauftrag lässt sich nun korrekt aufnehmen. Aufgrund der geänderten HU-Behandlung nach dem Parken sollten Kunden mit EWM-Blocklager-Prozessen das Verhalten prüfen.
  • Als Alternative zur SAP-EWM-Standard-API steht nun eine eigene Flexus-EWM-API zur Verfügung, die über einen zusätzlichen Toggle in der EWM-Synchronisation aktiviert wird. Sie umgeht Einschränkungen der EWM-API und ermöglicht flexiblere, kundenspezifische Ableitungen (z. B. Unterstützung von Kanban-Lageraufgaben).
  • Für die EWM- und weiteren SAP-Bedingungen stehen die neuen Vergleichsoptionen „Muster ausschließen“ und „Liste enthält nicht“ zur Verfügung, mit denen sich Ergebnisse gezielt negativ eingrenzen lassen (Gegenstück zu „Muster einschließen“ und „Liste enthält“).
  • Über eine neue Validierungsoption kann der Staplerfahrer bei der Einlagerung unter einem allgemeinen Nachlagerplatz die konkrete Ebene (z. B. 1–4) auswählen; der exakte Nachlagerplatz wird anschließend in der Lageraufgabe im EWM aktualisiert. Damit lassen sich mehrstufige Lager (z. B. Kragarmregale) abbilden.
  • Die SAP-Synchronisationsübersicht wurde verbessert: Der Filter der Spalte „Herkunft“ (origin) vergleicht nun exakt (statt „enthält“), und von der FlexGuide-Order-ID kann direkt in die vorgefilterte Fahrauftragsübersicht gesprungen werden.

Dialogs

  • Das Customizing des Störungsdialogs unterscheidet nun zwischen Störgründen für noch nicht aufgenommene und für bereits aufgenommene Fahraufträge und gliedert diese übersichtlich in getrennte Abschnitte. Anwender sehen dadurch je nach Auftragsstatus nur die passenden Störgründe und finden die richtige Konfiguration schneller.
  • Beim Tausch einer Handling Unit im Fahrauftrag wird nun unterschieden, ob der Fahrauftrag einer anderen Ressource zugewiesen, gesperrt, in Fehler oder noch nicht aktiviert ist. Die aussagekräftigeren Fehlermeldungen erleichtern dem Bediener die Ursachenklärung am Gerät.
  • Die mobilen Dialoge unterstützen nun einen Dark Mode, sodass die Oberfläche auch in dunklen Arbeitsumgebungen angenehm ablesbar ist.
  • Der Dialog „Tour fahren“ wurde erweitert: Die aktuell gefahrene Route lässt sich anzeigen bzw. im Customizing vorwählen, die Routenauswahl erfolgt alphabetisch, und optional kann eine Route so lange automatisch weitergefahren werden, wie noch offene Fahraufträge vorhanden sind. Zudem bleiben die KPIs nach Tourende korrekt erhalten.
  • Die Validierung kann nun auf weitere relevante Felder der Order eingestellt werden (u. a. alternative HU, Charge, Gewicht und Gruppe), sodass Kunden ihre Prüfungen genauer definieren können.

Dashboard

  • In der Dashboard-Kachel „Liste von Fahraufträgen“ lassen sich nun alle Spalten einblenden, die auch in der Fahrauftragsübersicht verfügbar sind (u. a. Fahrauftragstyp, Ladungsträgertyp und Herkunft).
  • Die Freitextsuche und die Filterung nach Modul in den Logs wurde beschleunigt; bei sehr vielen Logeinträgen musste zuvor teils mehrere Minuten auf ein Ergebnis gewartet werden.

Live Map

  • In der Detailansicht einer Ressource auf der Live Map wird der angemeldete Benutzer inkl. E-Mail-Adresse nicht mehr angezeigt, sodass keine personenbezogenen Daten mehr in der Kartenansicht offengelegt werden.
  • Der Durchmesser der Ressourcen-Kreise auf der Live-Karte ist nun von 1 bis 10 m einstellbar (zuvor max. 2). Auf großen Layouts bleiben die Ressourcen dadurch gut erkennbar; zudem gilt die Einstellung nun für alle Ressourcen statt nur für mobile Roboter.

Layout Editor

  • Innerhalb eines Sternchen-PoIs können nun mehrere eindeutige Plätze verwaltet und jeweils einer eigenen Knoten-Zuordnung zugewiesen werden. Damit lassen sich Szenarien abbilden, in denen an einer physischen Position mehrere logisch unterschiedliche Plätze liegen (z. B. verschiedene Regalebenen).
  • Layoutübergreifende Transporte werden nun unterstützt: Über einen neuen Platztyp „Transferplatz“ und Verbindungsknoten können Transporte zwischen mehreren Layouts (z. B. verschiedenen Stockwerken) abgebildet werden.
  • Beim LIF-Import werden nun die Node-Namen (und Edge-Namen) auch importiert und im Frontend – etwa im Layout-Editor, auf der Live Map und bei „Send To Node“ – vorrangig statt der Node-ID angezeigt. Das erleichtert die Orientierung anhand sprechender Knotenbezeichnungen.
  • Einbahnstraßen im Layout-Editor sind nun besser erkennbar, da der Richtungspfeil farblich hervorgehoben wird und nicht mehr nur bei starkem Hineinzoomen sichtbar ist.
  • Der Name eines aus einer LIF erzeugten Wegenetzes ist nun frei wählbar und wird nicht mehr zwingend aus der LIF-Map-ID übernommen; die Map-ID bleibt über die Einstellungen (Zahnrad) einsehbar.
  • Im Layout-Editor wird beim Anlegen von Plätzen nun auch geprüft, ob es Überschneidungen über Platzhalter (*) gibt (z. B. TEST-* und TEST-123), und solche mehrdeutigen Dubletten werden nicht mehr zugelassen.
  • Die minimale Kantenbreite im Wegenetz kann nun deutlich schmaler eingestellt werden (0,05 m, 0,025 m und 0,015 m), was insbesondere für mobile Roboter-Wegenetze benötigt wird.
  • Ein Wegenetz und optional die zugehörigen Stationen können nun in eine LIF-Datei exportiert werden.
  • Beim Anlegen der Knoten-Zuordnung wird der eindeutige Platz nun mit dem im Platznamen enthaltenen Wert vorbelegt – auch bei Sternchen-Plätzen, sodass nur noch die Endung ergänzt werden muss.

Order Management

  • Mobile Roboter, deren Position noch nicht initialisiert ist (positionInitialized = false), sind noch nicht fahrbereit und werden daher von der Auftragszuweisung ausgeschlossen. Der Grund wird im Status des Roboters auf der Live Map angezeigt.
  • Die Fahrauftragsübersicht kann nun auch nach Plätzen gefiltert werden, die mit Platzhaltern (*, ?, ??) definiert wurden; die Suche findet dabei sowohl generische Platzdefinitionen als auch die daraus abgeleiteten konkreten Plätze.
  • Die Fahrauftragsübersicht wurde um die Materialbezeichnung erweitert: Sie kann als zusätzliche Spalte (ermittelt aus dem SAP-Materialstamm, in der Sprache des angemeldeten Benutzers) eingeblendet werden, und es steht ein neuer Filter „Materialnummer“ zur Verfügung. Anwender erkennen Materialien direkt und können gezielt danach suchen.
  • Die mehrstufige Verkettung von Fahraufträgen wurde erweitert: Ein auslösender Fahrauftrag im Status „Gesperrt“ friert die Verkettung ein, bis er entsperrt wird; für den Erstellungsstatus des wiederhergestellten Fahrauftrags kann zwischen „Inaktiv“ und „Status übernehmen“ gewählt werden; und über die Option „Auslösenden FA verwerfen“ wird nach dem Anlegen der Kette der auslösende Fahrauftrag verworfen. Damit lassen sich Verkettungen flexibler abbilden.
  • Der Parken-Dialog erhält eine optionale Blacklist-Funktion: Über den Schalter „Ausführende Ressource ausschließen“ wird verhindert, dass ein zwischengeparkter Fahrauftrag automatisch wieder derselben Ressource zugewiesen wird, die ihn geparkt hat. Bestehende Sperren werden zur Nachvollziehbarkeit in den Ressourcendetails angezeigt.
  • Bei der Auftragsanlage sind nun ausschließlich exakte Platzangaben zulässig – die Eingabe eines unpräzisen Platzhalters (z. B. T*) mit automatischer Platzauswahl entfällt in allen Anlagewegen, weshalb Kunden bisherige Platzhalter-Eingaben vor dem Update auf exakte Plätze umstellen müssen. In Bedingungen (z. B. Platzpriorität, Auslösebedingung logistischer Routen, Platzkapazität) bleiben Platzhalter dagegen möglich, sodass sich mit einem * mehrere Plätze zu einer Bedingung zusammenfassen lassen.
  • Die Zuweisung neuer Fahraufträge lässt sich nun getrennt von der Zuweisung der Batterie-, Evakuierungs- und Parkaufträge ein- und ausschalten (zwei separate Schalter statt eines gemeinsamen).
  • Die Tourübersicht wurde erweitert: Sie lässt sich aktualisieren, es kann nach Tour-ID und Order-ID gesucht werden, Fahraufträge zeigen in einem Popover die wichtigsten Informationen (u. a. Von-/Nach-Platz, Auftragsart, Fälligkeit, Aufnahme-/Absetzzeitpunkt), und verspätete Aufträge werden sowohl in der Übersicht als auch in der Detailansicht hervorgehoben.
  • Archivierte Fahraufträge können nun über einen Hintergrundjob nach einer einstellbaren Anzahl von Tagen endgültig aus der Datenbank gelöscht werden. Ohne eingetragenen Wert werden keine Fahraufträge gelöscht.
  • Die Seite „Archivierte Fahraufträge“ wurde in mehreren Punkten verbessert; unter anderem ist sie über die Fahrauftragsübersicht leichter auffindbar.
  • Für den PDF-Druck steht ein neues Template „DinA4 – Order Details + Custom Fields – Barcode 128″ zur Verfügung, das zusätzlich alle vier benutzerdefinierten Felder mit ihren gepflegten Bezeichnungen ausgibt.
  • Für die Nutzung im Simulationstool können nun zusätzliche Daten exportiert werden: Im LIF-Export werden Sternchen-Plätze zum tatsächlichen Platz aufgelöst, und die Änderungsprotokolle der Aufträge lassen sich optional als zweite Excel-Datei herunterladen.

Ressource Management

  • Länge und Breite des Sicherheitsabstands lassen sich im Ressourcentyp nun getrennt einstellen.
  • Im Ressourcentyp können nun herstellerspezifische Einstellungen gepflegt werden; für Jungheinrich SOTO steht eine eigene Tabelle zur Konfiguration des Backpacks (Compartment-Name, Anzahl KLT, mögliche Ladungsträgertypen) inklusive Warnhinweis bei fehlenden Maßen zur Verfügung.

Traffic Management

  • Ein pausierter, manuell verschobener oder offline stehender mobiler Roboter blockiert nun anhand seiner exakten Weltposition die von seiner Fahrzeug-Hüllfläche überdeckten Knoten und Kanten – auch wenn er nicht sauber auf einem Knoten steht. Damit können andere Roboter nicht mehr in seine physische Position hineinplanen.
  • Wird ein mobiler Roboter zufällig in der Base eines fahrenden Roboters gestartet, erhält der fahrende Roboter automatisch eine Pause- und Cancel-Order-Aktion, gibt die Base frei und setzt anschließend seine ursprüngliche Order fort – ohne dass sich sein Fahrauftragsstatus ändert.

Energy Management

  • Das Batteriemanagement wurde um einen Leerlauf-Grenzwert (Komfortbereich) erweitert und die Ladelogik über mehrere Bereiche präzisiert (kritisch bei kleiner/gleich 15 %, niedrig 15–50 % usw.): Bei Leerlauf fährt ein Fahrzeug im niedrigen Bereich laden, im kritischen Bereich wird das Laden erzwungen bzw. bei belegter Ladestation geparkt und gemeldet.

Evacuation Management

  • Das Evakuierungsmanagement für mobile Roboter wurde umgesetzt: Sobald der Evakuierungsstatus aktiv ist, werden alle mobilen Roboter auf den nächstgelegenen freien Evakuierungsplatz gefahren, wobei laufende (beladene) Fahraufträge erhalten bleiben und lediglich zugewiesene Fahraufträge zurückgegeben werden. Über eine neue Konfigurationsseite unter „Leitsteuerung > Evakuierung“ lassen sich die Optionen einstellen sowie der Evakuierungsstatus einsehen und ändern.

Signals

  • Die Signal-Logik der mobilen Roboter wurde an die OPC-UA- und MQTT-Implementierungen angeglichen: Signaländerungen werden zwischengespeichert und nur bei tatsächlicher Wertänderung (bzw. bei Cache-Ablauf) weitergeleitet, und unterschiedliche Zonen mit gleichem Feedback-Signal werden nun als getrennte Quellen behandelt.
  • In der Tabelle der OPC-UA-Signale wird nun der Servername als eigene Spalte angezeigt. Beim Bearbeiten ist der Servername schreibgeschützt, beim Duplizieren über die Kopierfunktion kann im Pop-up ein anderer Server ausgewählt werden.

VDA5050

  • In den Mobile-Robot-Einstellungen kann nun die maximale Anzahl an Knoten pro VDA5050-Order begrenzt werden. Regeln wie NoHold, Min-Base-Länge und Freihalteflächen haben Vorrang vor dieser Begrenzung; kann die maximale Knotenanzahl dadurch nicht eingehalten werden, wird ein Fehler protokolliert und der Kunde muss sein Customizing entsprechend anpassen.
  • Die InitPosition-InstantAction gemäß VDA5050 wurde implementiert, sodass die Position eines Fahrzeugs über diese Standardaktion initialisiert werden kann.
  • Der MQTT-Explorer zeigt nun zusätzlich die vom Leitstand an die Roboter gesendeten Instant Actions an und bietet ein freies Topic-Eingabefeld zur Anzeige beliebiger Signal-Topics.
  • Startet ein mobiler Roboter eine neue Order, obwohl er nicht auf seinem lastNodeId steht, kann nun optional eine dynamische „allowed deviation“ auf dem ersten Knoten mitgeschickt werden (per Toggle unter „Aktion Position initialisieren erlauben“). Der Wert wird aus der Distanz zwischen letztem Knoten und aktueller Position berechnet.

Product Settings

  • Beim Customizing-Export ist nun standardmäßig der Modus „Transport“ statt „Sicherung“ vorausgewählt, da dieser häufiger benötigt wird und beim versehentlichen Einspielen zu weniger Fehlern führt.
  • Die Rolle „Operator“ (Leitstand) kann angemeldete Personen nun direkt aus der Ressourcentabelle abmelden, statt nur eine Leseansicht zu haben – z. B. für Eingriffe beim Schichtwechsel.
  • Für den API-Zugriff kann nun eine ausschließliche Leseberechtigung vergeben werden, sodass Daten zur Auswertung ausgelesen werden können, ohne dass durch Schreibrechte ein Risiko der Datenveränderung besteht.
  • Die Funktion zum Ein- und Ausblenden von Modulen unter „Einstellungen > Module“ (Gabelstapler-, Routenzug- und Mobile-Roboter-Module) wurde vollständig entfernt, da sie nicht benötigt wurde. Zuvor ausgeblendete Module werden dadurch wieder angezeigt; Kunden, die diese Ausblendung genutzt haben, sollten die Auswirkung auf ihre Oberfläche prüfen.

Bugfixes

Dialogs

  • Wurde ein im Dialog zugewiesener Fahrauftrag zwischenzeitlich bereits quittiert, konnte der Bediener nicht mehr über „Zurück“ aus dem Dialog navigieren. Dies ist behoben, sodass der Dialog wieder verlassen werden kann.
  • Nach einer Abmeldung aus den mobilen Dialogen wird der Bediener nach erneuter Anmeldung wieder in seinen zuletzt genutzten Dialog geführt statt in die Fahrauftragsübersicht; Nutzer mit weiteren Rechten werden gefragt, wohin sie wechseln möchten.
  • Ein gekürzt dargestellter Hinweistext lässt sich nun auch in der Tabellenansicht in dem Dialog „Fahrauftrag fahren mit Liste“ per Klick vollständig in einem Popup anzeigen.
  • Ist ein Dialog in einem Pop-up geöffnet, aktualisiert sich der im Button angezeigte Zustand der Fahraufträge nun automatisch und nicht erst nach einem Tastendruck.

Order Management

  • Wird im Dialog „Weiteren Fahrauftrag hinzufügen“ ein Fahrauftrag ausgewählt, der vom angemeldeten Ressourcentyp gemäß Wegenetz nicht verfahren werden kann, erscheint nun eine entsprechende Fehlermeldung.
  • Bei Verkettungen mit der Einstellung „Übernommen vom Auslöser“ (Von-/Nach-Platz) wird nun bei generischen Sternchen-Plätzen der konkrete, explizite Platz des auslösenden Fahrauftrags in den Nachfolger übernommen statt des generischen Platzes.

Layout Editor

  • Das Markieren mehrerer Kanten in großen Wegenetzen führt nicht mehr dazu, dass sich die Anwendung aufhängt.
  • Die Größenbeschränkung zwischen Layout und LIF wurde aufgehoben: Eine LIF kann nun auch importiert werden, wenn sie anders ausgerichtet oder geringfügig größer als das Layout ist, ohne dass die Skalierung der Karte umständlich angepasst und wieder zurückgesetzt werden muss.

Traffic Management

  • Ein dauerhafter Deadlock zwischen zwei mobilen Robotern wird nun aufgelöst: Der unterlegene Roboter gibt die erste Kante seines Ausweichpfades wieder frei und startet die Ausweichbewegung, sodass der andere Roboter passieren kann.
  • Ein Livelock zwischen zwei mobilen Robotern vor einer Sackgasse wird nun vermieden: Der Ausweich-Marker bleibt zwischen den Verarbeitungszyklen erhalten und der ausweichende Roboter wartet am Ausweichknoten, statt darüber hinaus zu fahren.

Energy Management

  • Eine stopCharging-Aktion geht beim nächsten Order-Update nicht mehr verloren: Das Order-Update, das weitere Knoten freigibt, wird erst verschickt, nachdem die stopCharging-Aktion am ersten Knoten abgeschlossen ist. Betrifft per VDA5050 gesteuerte mobile Roboter.

SAP

  • Beim Quittieren einer Produkt-Lageraufgabe über RFUI im EWM (auf Ressource quittieren) wird nun auch die zugehörige FG4-Order quittiert, sodass EWM und FlexGuide wieder synchron sind.
  • Eine veraltete, irreführende Fehlermeldung beim Rückerhalt von mehr als 100 Aufträgen mit demselben „last change timestamp“ aus SAP EWM wird nicht mehr angezeigt.